Im Schatten des Waldes gelangt man auf die Anhöhe des Horbens mit dem Schloss und der Wendelinskapelle. Nicht nur das Schloss mit Tapetenmalereien des Alpenmalers Caspar Wolf von Muri, sondern auch die Alpwirtschaft gehörte einst dem Kloster Muri. Daran erinnert eine Inschrift über dem ehemaligen Eingang des Gasthauses: «Placidus Zurlauben von Zug – 1. Fürstabt 1684–1723».
Das Wohnhaus des Landwirtschaftsbetriebes (das heutige Restaurant) stammt aus dem Jahre 1741 und gehört seit rund 70 Jahren der Alpgenossenschaft Horben. Im Sommer werden auf dem Horben, der höchstgelegenen Alp des Aargaus, über 200 Stück Jungvieh gealpt. Die weidenden Tiere auf den weitläufigen Weiden geben der Natur einen lebendigen Anblick, woran sich Alt und Jung und insbesondere die Wanderer erfreuen können.