Schloss Hilfikon


Unter Junker Melchior zur Gilgen, der Ritter des Hl. Grabes war, entstand 1510 die erste Schlosskapelle. Nach 1749 liess Viktor Augustin Freiherr von Roll zu Emmerholz, ebenfalls Ritter des Hl. Grabes, die alte stätgotische Schlosskapelle abbrechen und durch einen stattlicheneren Neubau ersetzten. Hinter dem Altar befindet sich eine begehbare Nachbildung der Hl. Grabes von Jerusalem im Massstab 1:20. Die künstlerischen Ausstattungen stammen vom Bildhauer J.B. Babel und vom Freskenmaler Franz Anton Rebsamen.
Hilfikon
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Erlebnis Freiamt
c/o Muri Info
Marktstrasse 10
5630 Muri
Tel. +41 (0)56 664 70 11
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Das Schloss
Das Schloss ist der Stammsitz eines gleichnamigen Rittergeschlechtes, dessen erste bekannte Vertreter Machwardus und Arnoldus de Hilfikon um 1290 bezeugt sind. Das originelle Wappen - ein turmtragender Elefant - ist mehrfach überliefert. Seine genaue Herkunft bleibt aber ungeklärt. Hat ein Schlossherr als Kreuzritter oder ein späterer Jerusalempilger einen Elefanten nach Hause gebracht?

Die Gemeinde
Die 924 als «Hilfiniswilare» erstmals erwähnte, um 1250 «Hilfinchon» genannte Ortschaft, teilte weitgehend das Schicksal des Schlosses. Nordöstlich des Dorfes fand 1656 zwischen den reformierten und katholischen Orten der 1. Villmergerkrieg statt. 1798 wurde Hilfikon politisch selbstständig und verblieb aber weiterhin im Pfarrsprengel Villmergen.

InfoBox

Die Schlossanlage ist heute in Privatbesitz und ist nicht öffentlich zugänglich.