Muri

Muri

Muri liegt am oberen Ende des Bünztals am Fusse des Lindenbergs, wobei sämtliche Ortsteile mit einer Ausnahme in der Ebene auf einer Höhe von 450 bis 480 Metern liegen. Der Flecken Muri mit seinen bald 8000 Einwohnern ist Hauptort des gleichnamigen Bezirks.

Das Kloster

Muri tritt unter dem Namen „Murahe“ um 900 in die Geschichte ein.Dank dem 1027 von den Habsburgern gegründeten ehemaligen Benediktinerkloster ist Muri sehr bekannt. 1841 wurde das Kloster aufgehoben; die Klostergebäude beherbergen heute die Pflegi Muri, die Gemeinde- und einen Teil der Bezirksverwaltung, die Schule sowie diverse Kulturbereiche. Ein Besuch der Klosterkirche, des Kreuzganges mit seinen Renaissance-Glasmalereien und des Klostermuseums lohnt sich!

Region

Nebst den schmucken Dörfern Boswil, Bünzen und Benzenschwil, die nahe der Bünz liegen. Einen einzigartigen Höhepunkt bildet die historische „Wyssebacher Sagi“ ob Boswil. Noch heute werden in dieser Schausägerei aus Baumstämmen Bretter gesägt.

An die Lindenbergflanke schmiegen sich Buttwil mit dem Flugplatz und Beinwil. In der Krypta der Kirche Beinwil/Freiamt ruht der Heilige Burkard, ein wichtiger Volksheiliger der Schweiz.

Im Jahre 1987 ist der zu Beinwil gehörende Weiler Winterschwil mit dem Aargauischen Heimatschutzpreis ausgezeichnet worden, dies in Anerkennung des schönen, intakten dörflichen Ortsbilds mit gut erhaltenen und gepflegten Freiämter Wohn- und Ökonomiebauten mit Gärten und Obstbäumen.

Auch am westlichen Rand der Reusstal-Ebene liegen stattliche Dörfer, so das stolze Merenschwand oder Aristau, wo auf dem Chapf die Lyrikerin Erika Burkard wirkte.

Der wohl berühmteste Aussichtspunkt ist der Horben mit seinem „Schloss“, wo einst die Mönche im Hochsommer Abkühlung suchten. Der Horben ist  Alpwirtschaft, Wandergebiet und Aussichtspunkt in einem, mit Blick auf Zugersee, Rigi und Alpen.

Kontaktaufnahme

Erlebnis Freiamt
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